Draußen regnet es, der Spaziergang fällt kürzer aus und zu Hause wird die Stimmung langsam unruhig? Gerade mit einem Kleinkind können lange Regentage ganz schön herausfordernd sein.
Damit nicht automatisch der Fernseher oder das Tablet zum Dauerprogramm wird, findest du hier 15 einfache Beschäftigungsideen für drinnen. Die meisten davon benötigen nur wenige Materialien, lassen sich schnell vorbereiten und können an das Alter deines Kindes angepasst werden.
Dabei muss nicht der gesamte Tag durchgeplant sein. Oft reicht schon eine kleine neue Idee, um dein Kind eine Weile zu beschäftigen und wieder etwas Ruhe in den Familienalltag zu bringen.
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Was eine gute Beschäftigungsidee für Kleinkinder ausmacht
Kleinkinder brauchen kein aufwendiges Unterhaltungsprogramm. Häufig sind einfache Alltagsgegenstände spannender als teures Spielzeug – besonders dann, wenn sie selbst ausprobieren, sortieren, stapeln oder gestalten dürfen.
Eine gute Beschäftigungsidee sollte:
• zum Alter und Entwicklungsstand deines Kindes passen
• ohne lange Vorbereitung umsetzbar sein
• Raum für eigenes Entdecken lassen
• nicht von einem perfekten Ergebnis abhängig sein
• sich nach kurzer Zeit wieder beenden lassen
Manche Kinder beschäftigen sich zehn Minuten mit einer Idee, andere deutlich länger. Beides ist vollkommen in Ordnung. Beobachte dein Kind und beende die Aktivität, sobald es müde, unruhig oder frustriert wird.
Wichtig: Begleite dein Kind bei allen Aktivitäten und achte besonders bei Kleinteilen, Wasser, Farben und Haushaltsgegenständen darauf, dass alles sicher und altersgerecht verwendet wird.
1. Einen kleinen Kissenparcours bauen
Ein Parcours aus Sofakissen, Decken und einer Matratze bringt Bewegung ins Wohnzimmer. Dein Kind kann darübersteigen, krabbeln, balancieren oder sich vorsichtig hineinfallen lassen.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• mehrere feste Sofakissen
• eine gefaltete Decke
• eine Spiel- oder Gymnastikmatte
• optional einen stabilen Karton als Tunnel
So geht es
1. Schaffe ausreichend Platz und entferne harte oder spitze Gegenstände aus der Umgebung.
2. Lege die Kissen in einer kurzen Reihe auf den Boden.
3. Baue mit einer gefalteten Decke eine kleine Erhöhung ein.
4. Zeige deinem Kind den Weg einmal langsam vor.
5. Lass es anschließend in seinem eigenen Tempo klettern, krabbeln und balancieren.
Tipp: Verändere den Parcours nach einigen Runden ein wenig oder lass dein Kind entscheiden, welches Kissen als Nächstes kommt. Der Aufbau sollte immer niedrig, rutschfest und gut gepolstert bleiben.
2. Eine Spielstraße aus Malerkrepp gestalten
Mit wenigen Streifen Malerkrepp entsteht auf dem Boden eine kleine Straße für Spielzeugautos, Tiere oder Spielfiguren. Die Strecke kann durch das ganze Kinderzimmer führen und jederzeit erweitert werden.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• leicht ablösbares Malerkrepp
• größere Spielzeugautos oder Spielfiguren
• optional Bauklötze* und kleine Kartons
So geht es
1. Prüfe zuerst an einer unauffälligen Stelle, ob sich das Malerkrepp rückstandslos vom Boden lösen lässt.
2. Klebe zwei parallele Streifen als Straße auf den Boden.
3. Ergänze Kurven, Kreuzungen oder Parkplätze.
4. Aus Bauklötzen können Häuser, Brücken oder Garagen entstehen.
5. Nun darf dein Kind die Strecke frei bespielen und weitergestalten.
Tipp: Klebe die Straße auch unter einem Tisch hindurch oder lasse sie an einem selbst gebauten Kartonhaus enden. Entferne das Klebeband nach dem Spielen wieder vorsichtig vom Boden.
3. Einen großen Karton zum Spielhaus verwandeln
Ein leerer Versandkarton kann für Kleinkinder zu einem Haus, Bus, Laden oder gemütlichen Rückzugsort werden. Schon das gemeinsame Bemalen ist eine schöne Beschäftigung.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren mit Unterstützung
Das brauchst du
• einen großen, stabilen Karton
• dicke Wachsmalstifte
• abwaschbare Fingerfarben*
• optional Aufkleber
• eine Schere oder ein Cuttermesser für den Erwachsenen
So geht es
1. Entferne Heftklammern, lose Klebestreifen und andere scharfe Stellen vom Karton.
2. Schneide eine große Tür und ein oder zwei Fenster hinein. Diesen Schritt übernimmt ausschließlich ein Erwachsener.
3. Dein Kind darf den Karton mit Stiften, Farbe oder großen Aufklebern gestalten.
4. Legt eine kleine Decke oder ein Kissen hinein.
5. Überlegt gemeinsam, was aus dem Karton werden soll: ein Haus, ein Bus, ein Laden oder vielleicht eine Tierhöhle.
Tipp: Der Karton muss nicht an einem Tag fertig werden. Lass ihn einige Tage stehen und ergänzt nach und nach neue Details oder verwandelt ihn in etwas ganz anderes.
4. Ein Kuscheltier-Krankenhaus eröffnen
Heute sind Teddy, Hase und Puppe die Patienten. Dein Kind darf sie untersuchen, verbinden, zudecken und liebevoll versorgen. Dieses Rollenspiel lässt sich mit einfachen Dingen aus dem Haushalt vorbereiten.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• einige Kuscheltiere oder Puppen
• kleine Waschlappen oder Stofftücher*
• eine Mullbinde
• Pflaster
• eine leere, saubere Cremedose
• einen kleinen Karton als Bett
So geht es
1. Lege die Kuscheltiere auf eine Decke oder in kleine Kartons.
2. Überlegt gemeinsam, was den einzelnen Tieren fehlen könnte.
3. Dein Kind darf eine Pfote verbinden, ein Pflaster aufkleben oder das Kuscheltier zudecken.
4. Mit einer leeren Cremedose kann eine Stelle vorsichtig „eingecremt“ werden.
5. Nach der Behandlung ruhen sich alle Patienten gemeinsam aus.
Tipp: Verwende ausschließlich leere und gründlich gereinigte Verpackungen. Echte Medikamente, Salben und medizinische Instrumente gehören nicht in das Spiel.
5. Mit Wasser auf dunklem Papier malen
Beim Malen mit Wasser entstehen auf dunklem Papier sichtbare Spuren, die beim Trocknen langsam wieder verschwinden. Dein Kind kann deshalb immer wieder von vorne beginnen – ganz ohne Farbflecken.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• dunkles, etwas festeres Papier
• einen breiten Pinsel
• eine kleine, standfeste Schale mit wenig Wasser
• ein Handtuch als Unterlage
So geht es
1. Lege das dunkle Papier auf ein Handtuch.
2. Fülle nur wenig Wasser in eine standfeste Schale.
3. Zeige deinem Kind, wie es den Pinsel eintaucht und am Rand abstreift.
4. Nun darf es Linien, Punkte und große Flächen auf das Papier malen.
5. Beobachtet gemeinsam, wie die Bilder beim Trocknen wieder verschwinden.
Tipp: Falls du eine abwischbare Kreidetafel besitzt, funktioniert die Idee auch darauf sehr gut. Bleib wegen der Wasserschale immer direkt bei deinem Kind.
6. Große Bausteine nach Farben sortieren
Für dieses einfache Sortierspiel kannst du vorhandene Bauklötze oder andere große, farbige Spielsachen verwenden. Dein Kind darf sie den passenden Schalen zuordnen, umräumen oder daraus kleine Farbgruppen bilden.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• große Bausteine in verschiedenen Farben
• mehrere standfeste Schalen oder Körbe
• farbiges Papier als Orientierung
So geht es
1. Lege in jede Schale ein Stück farbiges Papier.
2. Verteile die großen Bausteine vor deinem Kind.
3. Zeige einmal, welcher Baustein in welche Schale gehört.
4. Nun darf dein Kind die übrigen Teile selbst zuordnen.
5. Benennt die Farben dabei gemeinsam, ohne das Spiel ständig zu korrigieren.
Tipp: Beginne mit nur zwei deutlich unterschiedlichen Farben. Für jüngere Kinder reicht es vollkommen aus, die Bausteine aus einer Schale in eine andere zu legen oder gemeinsam nach einer bestimmten Farbe zu suchen.
7. Eine kleine Schatzsuche veranstalten
Für eine Schatzsuche brauchst du weder eine Schatzkarte noch komplizierte Rätsel. Einige vertraute Spielsachen und einfache Hinweise reichen aus, um dein Kind eine Weile durchs Zimmer suchen zu lassen.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren mit Unterstützung
Das brauchst du
• drei bis fünf vertraute Spielsachen
• einen kleinen Korb
• optional ein Tuch als Schatzversteck
So geht es
1. Bitt dein Kind kurz zu warten oder die Augen zu schließen.
2. Verstecke die Spielsachen an gut erreichbaren und sicheren Stellen.
3. Gib einfache Hinweise wie „Schau unter dem Tisch“ oder „Der Teddy wartet neben dem Sofa“.
4. Jeder gefundene Schatz kommt in den Korb.
5. Danach darf dein Kind ein Spielzeug verstecken und du gehst auf die Suche.
Tipp: Für jüngere Kinder sollten die Gegenstände noch teilweise sichtbar sein. Verstecke niemals etwas in Schränken mit gefährlichen Inhalten oder an erhöhten Stellen, auf die dein Kind klettern könnte.
8. Socken in den Wäschekorb werfen
Aus zusammengerollten Socken und einem leeren Wäschekorb entsteht in wenigen Minuten ein kleines Wurfspiel. Den Abstand kannst du ganz einfach an das Alter deines Kindes anpassen.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• mehrere zusammengerollte Sockenpaare
• einen leeren Wäschekorb
• etwas freie Bodenfläche
So geht es
1. Stelle den Wäschekorb an eine freie Stelle im Zimmer.
2. Lege zunächst eine kurze Wurflinie fest.
3. Zeige deinem Kind, wie es die Socken in den Korb werfen kann.
4. Zählt gemeinsam, wie viele Socken im Korb landen.
5. Wenn es gut klappt, könnt ihr den Abstand etwas vergrößern oder den Korb an eine andere Stelle stellen.
Tipp: Für jüngere Kinder kann der Korb einfach direkt vor ihnen stehen. Entferne vorher zerbrechliche Gegenstände aus der Umgebung und verwende ausschließlich weiche Wurfmaterialien.
9. Eine kleine Knetwerkstatt einrichten
Knete lässt sich drücken, rollen, plattdrücken und immer wieder neu formen. Mit wenigen einfachen Werkzeugen wird daraus eine ruhige Beschäftigung für einen langen Nachmittag.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• weiche, kindgerechte Knete*
• ein kleines Nudelholz
• große Ausstechformen
• einen stumpfen Kunststoffspatel
• eine abwischbare Unterlage
So geht es
1. Lege zwei oder drei Farben Knete auf die Unterlage.
2. Zeige deinem Kind, wie es Kugeln und Rollen formen kann.
3. Rollt die Knete gemeinsam flach aus.
4. Nun darf dein Kind große Formen ausstechen oder mit dem Spatel Linien hineindrücken.
5. Aus den Formen können Tiere, Essen für die Spielküche oder Fantasiefiguren entstehen.
Tipp: Biete nicht zu viele Farben und Werkzeuge gleichzeitig an. Eine kleine Auswahl wirkt übersichtlicher und verhindert, dass dein Kind von den Möglichkeiten überfordert wird. Achte darauf, dass die Knete nicht in den Mund genommen wird.
10. Mit bunten Tüchern tanzen
Leichte Stofftücher machen aus einem einfachen Lied ein kleines Bewegungsspiel. Dein Kind kann sie schwingen, hochwerfen, langsam durch die Luft bewegen oder damit im Kreis tanzen.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• kleine, leichte Stoff- oder Chiffontücher
•▪︎Musik
• ausreichend freie Bodenfläche
So geht es
1. Räume Stolperfallen und harte Gegenstände aus dem Weg.
2. Gib deinem Kind ein leichtes Tuch und nimm selbst ebenfalls eines.
3. Bewegt die Tücher passend zur Musik nach oben, unten und zur Seite.
4. Stoppe die Musik zwischendurch und bleibt beide wie eingefroren stehen.
5. Beim nächsten Lied darf dein Kind entscheiden, ob ihr schnell oder langsam tanzt.
Tipp: Verwende nur kurze, leichte Tücher ohne Kordeln oder Schlaufen. Sie sollten nicht um den Hals gelegt oder über das Gesicht gezogen werden.
11. Ein großes Stickerbild gestalten
Große Aufkleber lassen sich von kleinen Händen leichter greifen und aufkleben. Auf einem großen Blatt Papier kann dein Kind daraus eine eigene kleine Welt mit Tieren, Fahrzeugen oder bunten Formen gestalten.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• große, altersgerechte Aufkleber*
• ein großes Blatt festes Papier
• dicke Wachsmalstifte*
• optional einen kleinen Karton
So geht es
1. Lege das große Papier auf den Tisch oder Boden.
2. Löse die Ränder einiger Aufkleber bereits leicht vom Trägerpapier.
3. Dein Kind darf sie selbst abziehen und frei auf dem Papier verteilen.
4. Ergänzt mit Wachsmalstiften Straßen, Wiesen, Wolken oder einfache Formen.
5. Das fertige Bild könnt ihr anschließend aufhängen.
Tipp: Verwende nur große Aufkleber und bleib während der gesamten Beschäftigung dabei. Kleine Sticker können verschluckt werden und eignen sich deshalb nicht für Kleinkinder.
12. Eine Waschstation für Spieltiere aufbauen
Größere Kunststofftiere oder wasserfeste Spielfiguren dürfen heute gebadet, geschrubbt und wieder abgetrocknet werden. Eine flache Schale mit wenig Wasser reicht dafür vollkommen aus.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter ständiger Aufsicht
Das brauchst du
• eine flache, standfeste Schale
• wenig lauwarmes Wasser
• größere wasserfeste Spieltiere
• einen kleinen Schwamm oder Waschlappen
• ein Handtuch
• eine wasserfeste Unterlage
So geht es
1. Lege die wasserfeste Unterlage auf den Boden oder Tisch.
2. Fülle nur wenige Zentimeter lauwarmes Wasser in die Schale.
3. Stelle die Spieltiere, den Schwamm und das Handtuch bereit.
4. Dein Kind darf die Tiere nacheinander waschen und anschließend abtrocknen.
5. Danach können die sauberen Tiere nach Größe oder Tierart sortiert werden.
Tipp: Verwende keine batteriebetriebenen Figuren oder Spielsachen mit Öffnungen, in denen Wasser zurückbleiben kann. Auch bei wenig Wasser muss dein Kind die ganze Zeit unmittelbar beaufsichtigt werden.
13. Eine gemütliche Deckenhöhle bauen
Eine einfache Höhle unter dem Esstisch wird schnell zu einem besonderen Rückzugsort. Mit Kissen, Kuscheltieren und Bilderbüchern entsteht eine gemütliche Ecke für einen ruhigen Regentagnachmittag.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• einen stabilen Tisch
• eine große leichte Decke
• einige Kissen
• Kuscheltiere
• Bilderbücher
So geht es
1. Lege eine große Decke über einen stabilen Tisch.
2. Lass mindestens eine Seite der Höhle vollständig offen.
3. Lege einige Kissen und Kuscheltiere darunter.
4. Dein Kind darf seine Lieblingsbücher auswählen und mit in die Höhle nehmen.
5. Macht es euch gemeinsam gemütlich und schaut die Bücher in Ruhe an.
Tipp: Befestige die Decke nicht mit Schnüren oder schweren Gegenständen. Achte darauf, dass genügend Luft und Licht in die Höhle gelangen und dein Kind jederzeit selbst hinein- und herauskrabbeln kann.
14. Ein kleines Küchenorchester veranstalten
Schüsseln und Holzlöffel erzeugen ganz unterschiedliche Geräusche. Gemeinsam könnt ihr einfache Rhythmen ausprobieren, laut und leise spielen oder ein Lieblingslied begleiten.
Geeignet: ab etwa 2 Jahren unter Aufsicht
Das brauchst du
• robuste Holz- oder Kunststoffschüsseln
• Holzlöffel
• Kunststoffdosen in verschiedenen Größen
• ein Handtuch oder eine rutschfeste Unterlage*
So geht es
1. Stelle zwei oder drei unterschiedliche Schüsseln auf die Unterlage.
2. Gib deinem Kind einen Holzlöffel und zeige, wie vorsichtig darauf geklopft wird.
3. Spiele einen einfachen Rhythmus vor, den dein Kind nachmachen kann.
4. Wechselt zwischen langsam, schnell, leise und etwas lauter.
5. Zum Schluss könnt ihr gemeinsam ein Kinderlied begleiten.
Tipp: Verwende keine Gegenstände aus Glas und achte auf eine angenehme Lautstärke. Wenige Instrumente reichen vollkommen aus – so bleibt das Spiel übersichtlich.
15. Ein Picknick im Wohnzimmer machen
Für ein Picknick muss nicht immer die Sonne scheinen. Eine Decke auf dem Wohnzimmerboden, ein kleiner Snack und ein paar Kuscheltiere machen aus einer gewöhnlichen Zwischenmahlzeit ein besonderes Erlebnis.
Geeignet: ab etwa 18 Monaten unter Aufsicht
Das brauchst du
• eine Picknickdecke
• bruchsicheres Kindergeschirr*
• einen altersgerecht vorbereiteten Snack
• etwas Wasser
• Kuscheltiere oder Puppen
So geht es
1. Breitet gemeinsam eine Decke auf dem Boden aus.
2. Dein Kind darf Teller, Becher und Servietten darauf verteilen.
3. Ladet einige Kuscheltiere zum Picknick ein.
4. Esst den vorbereiteten Snack gemütlich auf der Decke.
5. Räumt anschließend alles gemeinsam wieder weg.
Tipp: Verwende nur Lebensmittel, die für das Alter deines Kindes sicher vorbereitet sind, und bleib während des Essens dabei. Schon ein gewöhnlicher Nachmittagssnack fühlt sich an einem ungewohnten Platz wie ein kleines Abenteuer an.
Welche Beschäftigung passt gerade zu deinem Kind?
Nicht jede Idee passt zu jeder Stimmung. Manche Tage brauchen Bewegung, andere eher Ruhe und Nähe. Diese kleine Übersicht hilft dir bei der Auswahl.
Wenn dein Kind viel Energie hat:
✔️Kissenparcours
✔️Schatzsuche
✔️Socken-Wurfspiel
✔️Tüchertanz
Wenn eine ruhige Beschäftigung gefragt ist:
✔️Malen mit Wasser
✔️Farben sortieren
✔️Knetwerkstatt
✔️Stickerbild
✔️Deckenhöhle mit Bilderbüchern
Für gemeinsames Rollenspiel:
✔️Kartonhaus
✔️Kuscheltier-Krankenhaus
✔️Waschstation für Spieltiere
✔️Küchenorchester
✔️Wohnzimmer-Picknick
Du musst nicht mehrere Aktivitäten hintereinander anbieten. Eine passende Idee reicht oft vollkommen aus. Wenn dein Kind lieber frei weiterspielt, darf aus der geplanten Beschäftigung jederzeit etwas ganz anderes entstehen.
Praktische Beschäftigungsmaterialien für Regentage
Viele der Ideen in diesem Artikel funktionieren mit Dingen, die du bereits zu Hause hast. Falls du eure Beschäftigungskiste ergänzen möchtest, habe ich dir einige vielseitig nutzbare Materialien zusammengestellt.
Dazu gehören unter anderem große Bausteine, kindgerechte Knete, große Aufkleber, leichte Spieltücher, abwaschbare Malunterlagen und einfache Sortierspiele.
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Noch mehr kreative Ideen für kleine Kinder
Wenn ihr an einem grauen Nachmittag lieber basteln möchtet, findest du in meinem Artikel „Herbstbasteln mit Kleinkindern“ zehn einfache Ideen mit Blättern, Tannenzapfen, Farben und anderen Naturmaterialien.
Für kleine Entdecker, die gerne fühlen, greifen und verschiedene Materialien untersuchen, lohnt sich außerdem ein Blick in den Artikel über Sensorikspielzeug für Babys und Kleinkinder.
Regentage dürfen auch langsam sein
Ein Tag zu Hause muss nicht von morgens bis abends mit Aktivitäten gefüllt sein. Schon eine kleine neue Idee kann reichen, um dein Kind eine Weile zu beschäftigen und anschließend wieder ins freie Spiel zu finden.
Wechsle bewegungsreiche Spiele mit ruhigen Momenten ab und orientiere dich daran, was dein Kind gerade braucht. Manchmal ist ein Kissenparcours genau richtig – und manchmal sind eine Deckenhöhle und ein Bilderbuch genug.
Welche Beschäftigung funktioniert bei deinem Kind an Regentagen besonders gut? Schreib deine Lieblingsidee gerne in die Kommentare.