Vor der Geburt: Das solltest du wirklich noch erledigen – die entspannte Checkliste für werdende Eltern

Veröffentlicht am 16. Juni 2026 um 15:58

Je näher der Geburtstermin rückt, desto länger scheint die Liste mit Dingen zu werden, die noch erledigt werden müssen.

Plötzlich fragt jeder:

"Hast du schon eine Hebamme?" "Ist die Kliniktasche gepackt?" "Ist das Babyzimmer fertig?"

Und während alle um dich herum organisiert wirken, sitzt du vielleicht da und fragst dich:

"Habe ich eigentlich an alles gedacht?"

Die gute Nachricht:

Du musst nicht perfekt vorbereitet sein.

Dein Baby braucht am Anfang vor allem Nähe, Liebe und entspannte Eltern. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du vor der Geburt erledigen solltest, damit du die letzten Wochen etwas ruhiger genießen kannst.

Hier findest du eine praktische Übersicht.

1. Eine Hebamme suchen

Wenn möglich, solltest du dich frühzeitig um eine Hebamme kümmern.

Viele Hebammen sind bereits Monate vor dem errechneten Geburtstermin ausgebucht.

Eine Hebamme kann dich nicht nur während der Schwangerschaft begleiten, sondern auch nach der Geburt unterstützen – beim Stillen, bei Fragen zur Entwicklung oder einfach dann, wenn du etwas Sicherheit brauchst.

Falls du noch keine Hebamme gefunden hast, lohnt es sich trotzdem, weiterhin nachzufragen. Manchmal werden kurzfristig Plätze frei.

2. Im Krankenhaus anmelden

Wenn du in einer Klinik entbinden möchtest, solltest du dich rechtzeitig informieren.

Viele Krankenhäuser bieten:

• Informationsabende

• Kreißsaalführungen

• Online-Anmeldungen

an.

Die Anmeldung nimmt dir später viel Stress ab und gibt dir gleichzeitig ein besseres Gefühl für den Ort, an dem dein Baby zur Welt kommen wird.

3. Die Kliniktasche packen

Niemand weiß genau, wann es losgeht.

Deshalb ist es beruhigend, die Kliniktasche einige Wochen vor dem Termin fertig zu haben.

Wichtige Dinge sind zum Beispiel:

• Mutterpass

• Krankenversicherungskarte

• bequeme Kleidung

• Still-BH

• Hausschuhe

• Snacks

• Ladekabel

• Kleidung für das Baby

Meine Empfehlung: Eine geräumige Kliniktasche mit vielen Fächern sorgt dafür, dass du im entscheidenden Moment alles schnell findest.

4. Die wichtigsten Dokumente bereitlegen

Kurz nach der Geburt werden einige Unterlagen benötigt.

Dazu gehören:

• Personalausweise

• Geburtsurkunden der Eltern

• Heiratsurkunde (falls vorhanden)

• Krankenversicherungsunterlagen

Lege alles am besten in einer Mappe bereit.

Später wirst du froh sein, nicht erst danach suchen zu müssen.

5. Die Erstausstattung überprüfen

Viele Eltern kaufen vor der Geburt viel mehr als nötig.

Dabei braucht ein Neugeborenes überraschend wenig.

Wichtig sind vor allem:

• Bodys

• Strampler

• Schlafsack

• Windeln

• Feuchttücher

• Mulltücher

• Babyschale fürs Auto

Du musst nicht jede Neuheit kaufen, die im Internet empfohlen wird.

Oft sind die einfachen Dinge die besten.

Passend dazu: In meiner Baby-Erstausstattungs-Liste findest du die Produkte, die sich im Alltag wirklich bewährt haben – ohne unnötige Fehlkäufe.

 


6. Einen Schlafplatz vorbereiten

Egal ob Beistellbett, Babybett oder Familienbett:

Der Schlafplatz sollte vor der Geburt vorbereitet sein.

Du brauchst keine perfekte Einrichtung.

Wichtiger ist:

  • sichere Schlafumgebung

  • passende Matratze

  • Schlafsack

  • ruhige Atmosphäre

Viele Eltern beschäftigen sich erst nach der Geburt intensiver mit dem Thema Babyschlaf.

Dabei kann eine gute Vorbereitung später viel Unsicherheit vermeiden.

Tipp für werdende Eltern:

Wenn du dich schon vor der Geburt auf entspanntere Nächte vorbereiten möchtest, kann das E-Book „Schlummergeheimnisse für Neugeborene“ eine hilfreiche Unterstützung sein. Darin findest du praktische Tipps rund um Babyschlaf, Einschlafbegleitung und die ersten Wochen mit deinem Baby.

 


Die ersten Nächte mit Baby sind oft ganz anders, als man es sich vorher vorgestellt hat. In meinem Artikel „Die perfekte Abendroutine mit Baby“ findest du einfache Ideen für mehr Ruhe am Abend. Außerdem teile ich in „Meine ersten 10 Tage mit Baby“ ganz ehrlich, was mich in der ersten Zeit überrascht hat.

7. Vorräte anlegen

In den ersten Tagen mit Baby wird Einkaufen oft zur Herausforderung.

Deshalb lohnt es sich, einige Dinge vorab zu besorgen:

  • Getränke

  • Nudeln

  • Reis

  • Tiefkühlgemüse

  • Snacks

  • Stilltee

Viele Eltern sind überrascht, wie wenig Zeit plötzlich für alltägliche Dinge bleibt

Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt bleibt oft wenig Zeit für Haushalt und Einkäufe. In meinem persönlichen Erfahrungsbericht „Meine ersten 10 Tage mit Baby“ erzähle ich, was mir in dieser besonderen Zeit wirklich geholfen hat.

8. Das Zuhause nicht perfekt, aber praktisch vorbereiten

Nein.

Du musst nicht jeden Schrank auswischen.

Und du musst auch nicht die Fenster putzen.

Wirklich hilfreich sind dagegen:

  • Wäsche waschen

  • Bett frisch beziehen

  • Wickelplatz vorbereiten

  • wichtige Dinge griffbereit platzieren

Perfektion ist nicht das Ziel.

Entlastung schon.

 


Auch ein praktischer Wickelplatz gehört zur Vorbereitung. Wenn du noch nach Inspiration suchst, findest du in meinem Artikel „Pflegeroutine für dein Baby“ einfache Tipps für einen entspannten Pflegealltag mit Neugeborenen.

9. Organisatorisches erledigen

Vor der Geburt lohnt es sich, einige Formalitäten vorzubereiten:

  • Elterngeld informieren

  • Elternzeit planen

  • Kindergeld-Unterlagen bereitlegen

  • Arbeitgeber informieren

Nach der Geburt wirst du wahrscheinlich andere Prioritäten haben.

 


10. Zeit als Paar genießen

Dieser Punkt wird oft vergessen.

Doch bevor ihr Eltern werdet, beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt.

Geht noch einmal zusammen essen.

Macht einen Spaziergang.

Schaut euren Lieblingsfilm.

Redet über eure Wünsche und Erwartungen.

Diese Erinnerungen sind oft genauso wertvoll wie jede Vorbereitung.

Falls Freunde oder Familie bereits nach Geschenkideen zur Geburt fragen, findest du in meinem Beitrag „Geschenkideen zur Geburt“ liebevoll ausgewählte Ideen, die frischgebackenen Eltern wirklich Freude machen.

11. Die Erwartungen loslassen

Vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt.

Es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben.

Die perfekte Vorbereitung existiert nicht.

Irgendetwas wird immer fehlen.

Und das ist völlig in Ordnung.

Dein Baby braucht keine perfekte Wohnung.

Kein perfekt eingerichtetes Kinderzimmer.

Keine 200 Babyprodukte.

Es braucht vor allem dich.

Deine Nähe.

Deine Liebe.

Deine Geduld.

Und genau dafür bist du bereits jetzt die richtige Mama.

Fazit

Die letzten Wochen vor der Geburt dürfen aufregend sein – aber sie müssen nicht stressig werden.

Konzentriere dich auf die Dinge, die wirklich wichtig sind:

  • Hebamme finden

  • Kliniktasche packen

  • Erstausstattung vorbereiten

  • Organisatorisches erledigen

  • Zeit für dich und deine Familie nehmen

Alles andere darf warten.

Denn wenn dein Baby endlich da ist, wirst du schnell merken:

Perfektion war nie das Ziel.

Ein liebevoller Start ins Familienleben schon.


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