Inhaltsverzeichnis
• Was ist ein Geburtsplan?
• Warum ein Geburtsplan sinnvoll ist
• Wann sollte man den Geburtsplan schreiben?
• Was gehört in einen Geburtsplan?
• Vorlage: Geburtsplan zum Ausfüllen
• Wünsche für die Geburt
• Wünsche für das Baby nach der Geburt
• Wünsche bei einem Kaiserschnitt
• Was ist, wenn nicht alles nach Plan läuft?
• Häufige Fragen
• Fazit
Kostenloser Geburtsplan zum Ausfüllen
Du möchtest deine Wünsche für die Geburt in Ruhe festhalten?
Lade dir jetzt meinen kostenlosen Geburtsplan als PDF herunter. Die Vorlage hilft dir dabei, deine Vorstellungen übersichtlich festzuhalten und kann gemeinsam mit deiner Hebamme oder dem Geburtsteam genutzt werden.
🔒 Deine Daten sind bei mir sicher. Kein Spam – du kannst dich jederzeit wieder abmelden.
Was ist ein Geburtsplan?
Ein Geburtsplan hilft dir dabei, deine persönlichen Wünsche und Vorstellungen für die Geburt festzuhalten. Darin kannst du zum Beispiel angeben, welche Schmerzmittel du dir wünschst, wer dich bei der Geburt begleiten soll oder wie die erste Zeit mit deinem Baby aussehen soll.
Ein Geburtsplan dient als Orientierung für Hebammen und das medizinische Team. Natürlich lässt sich eine Geburt nicht vollständig planen, doch ein gut vorbereiteter Geburtsplan erleichtert die Kommunikation und gibt vielen werdenden Eltern mehr Sicherheit und Ruhe.
Warum ein Geburtsplan sinnvoll ist
Ein Geburtsplan hilft dir, dich frühzeitig mit der bevorstehenden Geburt auseinanderzusetzen und wichtige Entscheidungen in Ruhe zu treffen. Viele Eltern empfinden es als beruhigend, ihre Wünsche bereits vor der Geburt schriftlich festzuhalten.
Gleichzeitig unterstützt ein Geburtsplan das Krankenhauspersonal dabei, deine Vorstellungen besser kennenzulernen. Sollte während der Geburt alles anders verlaufen als geplant, dient der Geburtsplan dennoch als hilfreiche Orientierung und sorgt dafür, dass deine Wünsche – soweit medizinisch möglich – berücksichtigt werden.
* Affiliate-Hinweis: Dieses Freebie enthält vereinzelt Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – ohne zusätzliche Kosten für dich. So hilfst du mir dabei, weiterhin kostenlose Checklisten und hilfreiche Inhalte für werdende Eltern bereitzustellen. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Wann sollte man einen Geburtsplan erstellen?
Der ideale Zeitpunkt für einen Geburtsplan liegt zwischen der 30. und 36. Schwangerschaftswoche. Zu diesem Zeitpunkt habt ihr euch meist bereits intensiv mit der Geburt beschäftigt und könnt eure Wünsche in Ruhe festhalten. Gleichzeitig bleibt noch genügend Zeit, offene Fragen mit eurer Hebamme oder dem Krankenhaus zu besprechen.
Ein Geburtsplan sollte nicht unter Zeitdruck entstehen. Nehmt euch Zeit, informiert euch über verschiedene Möglichkeiten und sprecht gemeinsam darüber, was euch wichtig ist. So könnt ihr gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl in die Geburt gehen.
Tipp: Ein *Schwangerschaftstagebuch oder *Geburtsplan-Ordner hilft dabei, alle wichtigen Unterlagen übersichtlich an einem Ort aufzubewahren und jederzeit griffbereit zu haben.
Was gehört in einen Geburtsplan?
Ein Geburtsplan muss nicht lang oder kompliziert sein. Wichtig ist, dass er eure persönlichen Wünsche klar und verständlich beschreibt. Nicht jeder Punkt muss ausgefüllt werden – konzentriert euch auf die Themen, die euch besonders wichtig sind.
Typische Inhalte eines Geburtsplans sind:
✔️Persönliche Daten und errechneter Geburtstermin
✔️Begleitperson bei der Geburt
✔️Wünsche zur Atmosphäre (Licht, Musik, Ruhe)
✔️Schmerzlinderung und Schmerzmittel
✔️Geburtspositionen
✔️Umgang mit medizinischen Maßnahmen
✔️Wünsche für den ersten Hautkontakt mit dem Baby
✔️Stillen oder erste Ernährung
✔️Wünsche für den Fall eines Kaiserschnitts
Je übersichtlicher der Geburtsplan aufgebaut ist, desto leichter kann sich das medizinische Team daran orientieren.
Empfehlung: Bewahrt euren Geburtsplan zusammen mit *Mutterpass, Versichertenkarte und allen wichtigen Dokumenten in einer Dokumentenmappe oder direkt in eurer *Kliniktasche auf.
Kostenlose Geburtsplan-Vorlage
Damit ihr nichts vergesst, könnt ihr euren Geburtsplan anhand einer einfachen Vorlage erstellen. Druckt sie aus oder füllt sie digital aus und nehmt sie anschließend mit ins Krankenhaus.
Folgende Punkte sollten enthalten sein:
✔️Persönliche Daten
✔️Kontaktdaten der Begleitperson
✔️Wünsche zur Geburtsbegleitung
✔️Schmerzmittel und Schmerzlinderung
✔️Bevorzugte Geburtspositionen
✔️Wünsche nach der Geburt
✔️Wünsche für das Baby
✔️Besondere Hinweise oder medizinische Informationen
Tipp: Eine stabile *Dokumentenmappe schützt euren Geburtsplan und alle wichtigen Unterlagen vor Knicken oder Verschmutzungen – besonders praktisch für die Kliniktasche.
Wünsche für die Geburt
Jede Geburt ist einzigartig und verläuft anders. Trotzdem kann es hilfreich sein, im Geburtsplan festzuhalten, welche Wünsche und Vorstellungen ihr für diesen besonderen Moment habt. Das gibt euch Sicherheit und hilft Hebammen sowie dem medizinischen Team, eure Bedürfnisse besser zu verstehen.
Denkt daran: Ein Geburtsplan ist keine feste Vorgabe. Sollte es aus medizinischen Gründen notwendig sein, kann jederzeit davon abgewichen werden. Eure Wünsche dienen als Orientierung und werden – soweit möglich – berücksichtigt.
Begleitperson bei der Geburt
Überlegt euch, wer euch während der Geburt begleiten soll. Für viele Frauen ist der Partner die wichtigste Unterstützung, manche wünschen sich zusätzlich ihre Hebamme, eine Doula oder eine andere vertraute Person.
Notiert im Geburtsplan, wer bei der Geburt anwesend sein soll und ob ihr auch bei einem möglichen Kaiserschnitt begleitet werden möchtet.
Schmerzlinderung
Jede Frau empfindet Wehen anders. Deshalb könnt ihr bereits im Geburtsplan festhalten, welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung ihr euch vorstellen könnt.
Dazu gehören beispielsweise:
• Atemtechniken
• Entspannungsbad
• Massage
• Wärme
• Lachgas
• PDA (Periduralanästhesie)
• andere Schmerzmittel
Falls ihr euch zunächst eine natürliche Geburt ohne Medikamente wünscht, könnt ihr das ebenfalls notieren. Gleichzeitig ist es völlig in Ordnung, eure Meinung während der Geburt zu ändern.
Geburtspositionen
Nicht jede Geburt findet im Liegen statt. Viele Frauen empfinden aufrechte Geburtspositionen als angenehmer.
Mögliche Positionen sind:
• Vierfüßlerstand
• Hocken
• Seitenlage
• Gebärhocker
• Stehen
• Wassergeburt (wenn möglich)
Schreibt in euren Geburtsplan, welche Positionen ihr gerne ausprobieren möchtet.
Tipp:Ein bequemes Still- oder *Schwangerschaftsnachthemd sowie rutschfeste *Hausschuhe sorgen dafür, dass ihr euch während der Geburt möglichst wohlfühlt und euch frei bewegen könnt.
Atmosphäre im Kreißsaal
Auch die Umgebung kann dazu beitragen, dass ihr euch entspannter fühlt.
Vielleicht wünscht ihr euch:
✔️gedimmtes Licht
✔️ruhige Musik
✔️möglichst wenig Störungen
✔️eine ruhige Atmosphäre
✔️angenehme Düfte (wenn erlaubt)
Nicht jedes Krankenhaus kann alle Wünsche erfüllen, dennoch lohnt es sich, diese im Geburtsplan festzuhalten.
Medizinische Maßnahmen
Im Geburtsplan könnt ihr auch angeben, wie ihr zu bestimmten medizinischen Maßnahmen steht.
Dazu gehören zum Beispiel:
• Wehentropf
• Dammschnitt
• Saugglocke
• Kaiserschnitt, falls notwendig
Natürlich entscheidet im Notfall immer die medizinische Situation. Dennoch hilft es dem Geburtsteam, eure Vorstellungen zu kennen und euch – wenn möglich – in Entscheidungen einzubeziehen.
Wünsche nach der Geburt
Die Geburt ist geschafft – jetzt beginnt ein ganz besonderer Moment: das erste Kennenlernen mit eurem Baby. Auch für diese erste Zeit könnt ihr im Geburtsplan eure Wünsche festhalten. So weiß das medizinische Team, was euch wichtig ist und kann – sofern es die Situation erlaubt – darauf eingehen.
Das erste Bonding
Viele Eltern wünschen sich, ihr Baby direkt nach der Geburt auf die Brust gelegt zu bekommen. Dieser erste Hautkontakt wird auch Bonding genannt und kann die Bindung zwischen Eltern und Kind stärken.
Falls es medizinisch möglich ist, könnt ihr im Geburtsplan festhalten, dass ihr euch möglichst ungestörten Hautkontakt direkt nach der Geburt wünscht.
Abnabeln
Ein weiterer Punkt im Geburtsplan kann das Abnabeln sein.
Viele Eltern entscheiden sich dafür, einige Minuten zu warten, bevor die Nabelschnur durchtrennt wird. Dieses sogenannte verzögerte Abnabeln wird heute in vielen Kliniken bereits unterstützt.
Falls ihr besondere Wünsche habt – zum Beispiel, dass der Partner die Nabelschnur durchtrennt – könnt ihr diese ebenfalls im Geburtsplan notieren.
Stillen oder Fläschchen
Ob ihr euer Baby stillen möchtet oder euch für das Fläschchen entscheidet – beides ist vollkommen in Ordnung.
Ihr könnt im Geburtsplan festhalten, dass ihr euch Unterstützung beim ersten Anlegen wünscht oder dass ihr euch bereits für die Flaschenernährung entschieden habt.
Wichtig ist vor allem, dass ihr euch mit eurer Entscheidung wohlfühlt und euch nicht unter Druck setzen lasst.
Empfehlung: Möchtet ihr stillen, kann ein bequemes Stillnachthemd, ein *Still-BH oder ein *Stillkissen die ersten Stunden und Tage deutlich angenehmer machen.
Untersuchungen beim Baby
Nach der Geburt stehen einige wichtige Untersuchungen an. Viele davon finden direkt im Kreißsaal oder kurze Zeit später statt.
Falls ihr bestimmte Wünsche habt – zum Beispiel, dass Untersuchungen möglichst im Beisein der Eltern erfolgen – könnt ihr diese ebenfalls im Geburtsplan festhalten.
Ruhe für die erste Kennenlernzeit
Die ersten Stunden mit eurem Baby sind einmalig.
Viele Eltern wünschen sich deshalb etwas Ruhe, bevor Familie oder Freunde zu Besuch kommen. Auch dieser Wunsch kann im Geburtsplan vermerkt werden.
Nehmt euch Zeit, euer Baby kennenzulernen und diesen besonderen Moment als Familie zu genießen.
Wenn die Geburt anders verläuft als geplant
Auch wenn ein Geburtsplan eine wunderbare Orientierung bietet, lässt sich eine Geburt nie vollständig planen. Manchmal entwickeln sich Situationen anders als erwartet und medizinische Entscheidungen müssen spontan getroffen werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass euer Geburtsplan umsonst war. Ganz im Gegenteil: Er hilft dem Geburtsteam dabei, eure Wünsche kennenzulernen und – soweit es die Situation zulässt – zu berücksichtigen.
Versucht deshalb, euren Geburtsplan als Unterstützung und nicht als festen Ablauf zu verstehen. Das Wichtigste ist am Ende immer die Gesundheit von Mama und Baby.
Mein persönlicher Rat: Geht mit einer offenen Haltung in die Geburt. Nicht alles lässt sich planen – und das ist völlig in Ordnung. Vertraut auf euch selbst, eure Hebamme und das medizinische Team. Am Ende zählt nicht, ob alles genau nach Plan verläuft, sondern dass ihr und euer Baby diese besondere Zeit gesund und gut begleitet erlebt.
Fazit
Ein Geburtsplan kann euch dabei helfen, eure Wünsche und Vorstellungen für die Geburt bewusst zu formulieren und gut vorbereitet in diesen besonderen Moment zu starten. Gleichzeitig gibt er Hebammen und dem medizinischen Team eine wertvolle Orientierung, damit eure persönlichen Vorstellungen – soweit möglich – berücksichtigt werden können.
Denkt aber immer daran: Keine Geburt verläuft exakt nach Plan. Versucht deshalb, euren Geburtsplan als Unterstützung und nicht als feste Vorgabe zu sehen. Vertraut auf euch selbst, eure Hebamme und das Geburtsteam. Am Ende zählt vor allem, dass ihr und euer Baby diese besondere Reise gesund und gut begleitet erlebt.
Das könnte dich auch interessieren
Kliniktasche packen – Die komplette Checkliste
Erfahre, was wirklich in die Kliniktasche gehört und welche Dinge du für die Geburt und die ersten Tage im Krankenhaus bereithalten solltest.
Baby-Erstausstattung – Was braucht man wirklich?
Mit unserer ehrlichen Checkliste behältst du den Überblick und kaufst nur die Dinge, die ihr für die erste Zeit mit eurem Baby wirklich benötigt.
Schwangerschaft verkünden – 25 kreative Ideen
Entdecke liebevolle und kreative Ideen, um Familie, Freunde oder deinen Partner mit der schönsten Nachricht überhaupt zu überraschen.
Du bist noch auf der Suche nach dem perfekten Namen? Hier findest du moderne, zeitlose und seltene Babynamen mit ihrer Bedeutung.
Bereit, deinen persönlichen Geburtsplan zu erstellen?
Sichere dir jetzt kostenlos deine ausfüllbare Vorlage und halte deine Wünsche rund um die Geburt übersichtlich fest. So kannst du dich in Ruhe vorbereiten und deinen Geburtsplan ganz nach deinen Vorstellungen ausfüllen.
Kommentar hinzufügen
Kommentare